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Drei Sonderausstellungen zum Kultursommer 2017

Zum Auftakt des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda 2017 präsentiert Ihnen das Museum Modern Art Hünfeld drei international bekannte Künstler aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulptur:

JENS LORENZEN
„The Wall“ (Malerei)


ANDRÉ WAGNER
„Movement in a circle“ (Fotografie)

MANFRED KIELNHOFER
„Wächter der Zeit“ (Skulpturen)


05.06.-17.09.2017

Einzelausstellung (Hauptgebäude)

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05.06.-17.09.2017

Einzelausstellung (große Kunsthalle und Gasometer)

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05.06.-17.09.2017

(Außengelände)

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KULTURSOMMER MAIN-KINZIG-FULDA ERÖFFNET

Rund 500 Besucher feierten am Pfingstmontag die Eröffnung des Kultursommers 2017 im Innen- und Außenbereich des Alten Gaswerks in Hünfeld.

Wichtig für die Region

Bürgermeister Stefan Schwenk (Bild oben) und Landrat Bernd Woide (Bild unten) hatten zur Eröffnung des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda am Pfingstmontag in das Museum Modern Art eingeladen. Schwenk stellte fest, dass der Kultursommer zu einer etablierten Größe im kulturellen Angebot des Landes Hessen avanciert sei und große Resonanz erfahre. Woide dankte der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und hob hervor, dass die Förderung durch den Kultursommer Hessen wichtig für unsere ländliche Region sei.


Für musikalische Begleitung sorgten „Sax and more“ im Hauptgebäude (Abb. oben) und im Außenbereich das „Jugendmusiknetzwerk Hessisches Kegelspiel“ (Abb. unten)


Mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken warteten der Foodtruck von Nelles Catering, das Stadtcafé, IDEA-Kunstverein und der Förderverein MMA Hünfeld auf und rundeten diese schöne Veranstaltung ab.

 


Bericht der Fuldaer Zeitung vom 06.06.2017

 


Bericht mit Fotostrecke auf Osthessen-News vom 06.06.2017


International bekannte Künstler

Mit Bildhauer Manfred Kielnhofer aus Linz/Österreich (2. v. li.), Fotograf André Wagner aus Berlin (mitte) und Maler Jens Lorenzen aus Berlin (2. v. re.) können Günter (re.) und Peter Liebau gleich drei renommierte Künstler während des Kultursommers 2017 im Museum Modern Art präsentieren.


Jens Lorenzen | Malerei

Kurator Günter Liebau stellte das Programm des Museum Modern Art zum Kultursommer sowie die Künstler der aktuellen Sonderausstellungen mit ihren internationalen Austellungsaktivitäten vor. Liebau übergab anschließend das Wort an seinen langjährigen Freund, den berliner Maler Jens Lorenzen, dessen Bilder derzeit im Hauptgebäude zu sehen sind. Lorenzen verdeutlichte exemplarisch an einem Abschnitt seiner Werke aus dem Zyklus "die Mauer" Intention und Aufbau der beeindruckenden Ölgemälde. Für seine Schlussbemerkung, in seinen gemalten Collagen mache "jedes Element Sinn... allerdings nur für mich" erntete Jens Lorenzen kräftigen Beifall.

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André Wagner | Fotografie

Großformatige Fotografien auf Metalltafeln von André Wagner gibt es seit Pfingstmontag in der großen Kunsthalle und den Gasbehältern zu sehen. Peter Liebau verwies auf die rasante künstlerische Karriere Wagners und zeigte sich bei der Eröffnung besonders von der stimmigen Inszenierung der Serie "Movement in a circle" mit indischen Pilgern beeindruckt. Der Künstler präsentiert diese Fotografien in dieser Ausstellung zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Zur Entstehung und Umsetzung seiner rund um den Globus entstandenen Fotografien beantwortete André Wagner zahlreiche Fragen der interessierten Besucher.

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Manfred Kielnhofer | Skulpturen

Auch die Skulpturenausstellung "Wächter der Zeit / guardians of time" von Manfred Kielnhofer im Außengelände eröffnete Peter Liebau im Dialog. Mit gezielten Fragen zu seinen zahlreichen Guerilla-Kunstaktionen, entlockte er Kielnhofer auch die eine oder andere lustige Anekdote. In den letzten Jahren war der linzer Künstler verstärkt auf den großen europäischen Lichtfestivals vertreten. Manfred Kielnhofer ist dort mittlerweile vom unangemeldeten Gast zum fest gebuchten Aussteller avanciert.

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Die Sonderausstellungen vom 05.06.-17.09.2017 werden unterstützt von der Stiftung MUSEUM MODERN ART – SAMMLUNG JÜRGEN BLUM


Gelungenes Sommerfest des Fördervereins mit den Künstlern der aktuellen Sonderausstellungen


Rund 100 Kunstinterressierte folgten am Abend des 28. Juli 201 der Einladung des Fördervereins Museum Modern Art Hünfeld e.V. und kamen zum Sommerfest mit Blues-Rock und Grillverkostung. Gastgeber Martin Ebert dankte den Künstlern Jens Lorenzen, André Wagner und Manfred Kielnhofer dafür, dass sie erneut nach Hünfeld auf sich genommen haben, um bei dieser Veranstaltung Hintergrundinformationen zu ihren Werken zu geben und Fragen der Besucher zu beantworten. Kurator Günter Liebau ergänzte nach dem Künstlergespräch mit Jens Lorenzen die Gruppe Dark Blue (mit Rainer Rueppell, Ralf Bartholmai, Marius Bartholmai und Nick Liebau). Für das leibliche Wohl wurde durch die Mitglieder des Fördervereins gesorgt.


Bericht mit Fotostrecke vom 29.07.2017





Im Haupthaus gab Maler Jens Lorenzen im Rahmen des Künstlergesprächs Einblick in seine Arbeitsweie und erläuterte ausführlich die inhaltlichen Bezüge mehrer Collagen aus seiner Werkreihe "the wall". Anschließend stand er für Fragen der begeisterten Gäste zur Verfügung. Als ständigen Dialog mit dem Publikum gestaltete Foto-
künstler André Wagner den Rundgang durch seine Aus-
stellung "Movement in a circle". Mit großem Interesse wurden seine Ausführungen zur Entstehung der verschie-
denen Bilder und Serien verfolgt.

Bildhauer Manfred Kielnhofer inszenierte zu dieser Abend-
veranstaltung seine "Wächter der Zeit als stimmungsvolle Lichtinstallation, die mit fortschreitender Dämmerung immer besser zur Geltung kam.




Sonderausstellung 1:

JENS LORENZEN „The Wall"
05.06. – 17.09.2017 (Hauptgebäude)

Jens Lorenzen: Serie „Mauer I“ (oben) und "Mauer III" (unten)

 

Jens Lorenzen lebt und arbeitet seit 1991 in Berlin.
Studiert hat er bei Prof. Hermann Albert an der HBK Braunschweig.

1961 wurde er in Schleswig geboren.

In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen war sein Werk zu sehen. Unter anderem in den Galerien DeBuck (New York), Braunbehrens (München), CWC Gallery (Berlin), in den Museen Ephraim Palais Berlin und Museumsberg Flensburg.

Im Mittelpunkt des Werks von Jens Lorenzen steht die MAUER, ein potentiell endloser Text aus Bildern.

In Zusammenarbeit mit der Galerie Liebau in Burghaun (02.06.–17.09.2017) präsentiert das Museum Modern Art eine umfangreiche und beeindruckende Doppelausstellung Lorenzens.


Sonderausstellung 2:

ANDRÉ WAGNER „Movement in a Circle“
05.06. – 17.09.2017 (große Kunsthalle + Gasometer)

André Wagner: Serie "Pilgrims at Govardhan ", 2014, Archival Pigment Print, Courtesy Westphal Berlin

 

Der 1980 in Burgstädt geborene ausgebildete Fotograf lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin.

André Wagners Arbeiten waren bereits bei vielen internationalen Ausstellungen und Messen zu sehen, unter anderem in Hollis Taggart Galleries (New York), Photokina (Köln), Mona Museum of New Art (USA), Tianjin Museum (China) und der 55. Biennale Venedig.

Unter dem Titel „Movement in a Circle“ zeigt er auch bislang unveröffentlichte Arbeiten aus Indien und Japan. In seinen leuchtenden, farbigen, rauschhaften Bildern ist stets eine spirituelle Erfahrung immanent: Die Fotografie, das Medium der Visualisierung von Zeit, von Lebenszeit, ist für ihn ein magisches, mystisches Feld, auf dem er sich immer wieder neu ausprobiert. Seine Arbeiten strahlen Energie aus – sie transzendieren die Realität in etwas Neues.

360°-Panorama von Martin Sandrock


Sonderausstellung 3:

MANFRED KIELNHOFER „Wächter der Zeit“
05.06. – 17.09.2017 (Außengelände)

Manfred Kielnhofer: „Time Guards“, Skulpturen + Lichtinstallation, 2017, Museum Modern Art Hünfeld

 

Kielnhofer, der als Fotograf, Designer und Bildhauer tätig ist, hat mit den Time Guards sein persönliches Gesamtkunstwerk geschaffen. Die Inszenierung der Figuren bei großen Events wie beim Festival of Lights in Berlin ist für den Künstler genauso wichtig wie die technische Perfektion der einzelnen Skulpturen.
Die neuesten Serien in Bronze waren in diesem Jahr bereits auf den Wiener Kunst & Antiquitätenmessen im Künstlerhaus und in der Hofburg sowie auf der Art & Antique in der Residenz Salzburg zu sehen.
Für eine gelungene Schlagzeile setzt Kielnhofer auch mal auf Guerillataktik. So war er mit seinen lebensgroßen Wächtern schon auf der Biennale in Venedig, der Art Basel und zuletzt auf der documenta in Kassel – meistens ohne Einladung. Die Werbebranche kennt den Begriff „Guerilla Marketing“. Wie man sieht, hat Kielnhofer mit seinen Skulpturen und seinen Aktionen den Puls der Zeit erkannt.