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Sonderausstellung 1:

NIKOLAI LAGOIDA + KARIN TEMPLIN-GLEES
12.02. – 14.05.2017

In der ersten Ausstellung des Jahres präsentiert das Museum Modern Art im Haupthaus
mit Nikolai Lagoida und Karin Templin-Glees zwei Künstler, deren Werke bereits in den beiden Wettbewerbsausstellungen 2014 und 2016 zu sehen waren.

Lagoida wurde für seine beeindruckenden realistischen Ölgemälde mit dem Publikumspreis des letztjährigen Wettbewerbs "HÜNFELD +100" ausgezeichnet.

Templin-Glees stellt in ihren Mischtechniken aus der Werkreihe "Leibpoesie in Bild und Raum"
die Bewegung, Veränderung und Vergänglichkeit des menschlichen Körpers in den Mittelpunkt.

Vernissage: Sonntag, den 12.02.2017, 15.00 Uhr (Hauptgebäude)
Musikalische Begleitung: DEUCE

Diese Ausstellung wird unterstützt vom Förderverein Museum Modern Art Hünfeld e.V.
Die ausstellenden Künstler sind anwesend.

Einladung (PDF)

Nikolai Lagoida

Die klassische, russische Ausbildung klingt eindeutig in Nikolai Lagoidas Werken durch. Seine Bilder sind Widerspiegelung der eigenen Weltwahrnehmung. Seine Malerei ist inspiriert von den ewigen Fragen der Liebe, des Lebens und der Einsamkeit in der modernen Welt. Das sind die Themen seiner Gemälde, die durch mehrschichtigen Farbauftrag entstehen. Sie tragen eine Formensprache, die sich an den Surrealisten orientiert, phantastische Welten, die durch das Licht wirken und gleichzeitig strahlen die Bilder Sensibilitat und Kraft aus. "Lagoidas Bilder sind eine ständige Suche nach der Seele, nach dem Wesen des Menschen und eine Warnung vor dem, was dieser Mensch aus der Welt und seiner Zukunft macht".

Nikolai Lagoida:
"Altes Café", Öl/LW, 100 x 119 cm, 2014

Karin Templin-Glees

Die Arbeiten "Leibpoesie in Bild und Raum" stellen bildnerische Reflexionen zum Thema Bewegung, Veränderung und Vergänglichkeit des Leibes dar. Die bildkünstlerischen Medien Malerei, Collage und Raumobjekte werden dabei zu einer interdisziplinären Einheit verknüpft. In der Andeutung und Unschärfe, in der Reduktion und Einfachheit, in der komplexe Formen intensiver und ganzheitlicher wahrgenommen werden, zeigt sich die Verbundenheit und Beziehung zum Ganzen, ebenso die Wandlung und Veränderung als lebendiger und der Natur nahe stehender Prozess. In den Kompositionen vereinen sich scheinbare Gegensätze wie Nähe und Ferne, Zeichnen und Malen, Klarheit und Unschärfe, Körperlichkeit und Transparenz, Ruhe und Bewegung.


Karin Templin-Glees: "Leibreflexion"
Acryl, Kreide, Moorlauge, Gel auf Leinwand -
100 x 140 cm - 2015

Sonderausstellung 2:

REINHARD ROY
"RASTER UND RAUM" – 12.02. – 14.05.2017

"Bei der Beurteilung meiner Bilder wird vielfach auch von einer transzendenten Wirkung gesprochen.
Ursachen hierfür können die genannten, sich aus der Rasterstruktur entwickelnden Raumtiefen sein, die
zweidimensional angelegt, eine dritte Dimension suggerieren. Oder weiter gedacht, können die auf
sehphysikalischen und psychologischen Faktoren beruhenden Erscheinungen eine Wahrnehmung von
nicht existenten Bewegungen innerhalb des statisch angelegten Bildareals bewirken. Je nach Betrachtungsabstand und Sichtwinkel vibrieren die Bilder oder kehren zu einem in sich ruhenden Zustand zurück. Dieses Empfinden ist subjektiv differenziert." Reinhard Roy

Vernissage:
Sonntag, den 12.02.2017 (große Kunsthalle)

Eröffnung im Anschluss an Vernissage I. Der Künstler ist anwesend.
Anschließend: KAFFEE UND KUCHEN vom Förderverein Museum Modern Art Hünfeld e.V.

Diese Ausstellung wird unterstützt vom Förderverein Museum Modern Art Hünfeld e.V.

Einladung (PDF)